Den Künstler Jan Krump, weitgehend Autodidakt, begleitet die Kunst seit seiner Kindheit. Der Absolvent der Wirtschaftsuniversität datiert den Beginn seines Schaffens auf das Jahr 1993. Damals sprachen ihn die Werke des surrealistischen Malers Salvador Dalí an, dessen Stil ihn so sehr verzauberte, dass er begann, Reproduktionen seiner Bilder anzufertigen; erst mit Stiften, später wechselte er zur Ölmalerei. Im Laufe der Zeit fand er seinen eigenen Stil, und die Corona-Zeit führte ihn zu einer Phase des Schaffens, in der die Farbe Blau immer mehr in den Vordergrund trat, da sie ihm Ruhe und Hoffnung schenkt.
In der Geschichte der Menschheit trug die Farbe Blau verschiedene Symboliken. Heute nehmen wir sie förmlich als Lebenselixier wahr; sie bestimmt unseren Biorhythmus, unsere innere Uhr. Sie bringt uns Frieden, Entspannung, Spiritualität und weckt in uns positives Denken.
Und genau so sind Jankos Werke. Als großer Naturliebhaber, Jäger und Fischer sieht er die zarte Schönheit von Regentropfen, die Kreise auf der ruhigen Oberfläche eines Teiches, nimmt die wärmenden Sonnenstrahlen und die Farben des Regenbogens wahr. Als versierter Schauspieler auf der Theaterbühne freut er sich über den wohlverdienten Applaus seines Publikums.
Der Erfolg eines Gemäldes hängt oft nicht nur von der Komposition ab, sondern auch von dem Eindruck, den die Farbwahl hervorruft. Und Jan Krump alias Jovan Todorovič hat die richtige Farbe gewählt.
